Frage?
Antwort!
What the FAQ!?
Eine gute Vorbereitung beginnt im Kopf. Bevor wir die Leinen loswerfen, wollen wir alle Unsicherheiten aus dem Weg räumen. Hier findest Du klare Antworten auf alles, was logistisch und organisatorisch wichtig ist: Von der Planung Deiner Anreise über das Leben im Wachsystem bis hin zu den Voraussetzungen für die Teilnahme. Wir haben das Wissen aus unzähligen Seemeilen gebündelt, damit Du genau weißt, was Dich Offshore erwartet. Stöbere durch die Themen und nutze die Infos für Deine mentale Planung. Denn je weniger Fragen offen sind, desto mehr Raum bleibt für die Vorfreude auf den Horizont. Mach Dich schlau und komm mit einem sicheren Gefühl an Bord. Sollte doch etwas fehlen, sind wir für Dich da
Buchung & Zahlung
Kann ich mich vor der Buchung persönlich beraten lassen?
Ja, unbedingt. Wir sind keine anonyme Buchungsplattform, sondern echte Segler. Wir wissen, dass eine Offshore Segelreise eine besondere Entscheidung ist, bei der das Vertrauen stimmen muss.
➼ Erreichbarkeit: Schreib uns am besten per WhatsApp oder E-Mail. Da wir oft selbst als Skipper unterwegs sind, ist das der schnellste Draht zu uns. Wir antworten dir so zeitnah wie möglich – auch wenn wir gerade selbst Offshore segeln.
➼ Ehrlichkeit: Wir finden im Gespräch gemeinsam heraus, ob unser Konzept genau das ist, was du suchst und deine Erwartungen erfüllt. Sollten deine Vorstellungen in eine andere Richtung gehen, sagen wir dir das offen und empfehlen dir gerne passende Alternativen bei befreundeten Segelschulen.
➼ Kennenlernen: Nutze den Dialog, um uns und unsere Einstellung kennenzulernen. Stell uns deine Fragen – Vertrauen entsteht durch Kommunikation.
Was unterscheidet euch von privaten „Hand-gegen-Koje“ Angeboten?
Der entscheidende Unterschied liegt in der Professionalität und Verlässlichkeit. Wir sind ein offizieller Reiseveranstalter und segeln gewerblich. Das bietet dir einen festen Rahmen – während private Angebote leider oft kurzfristig abgesagt werden.
➼ Sicherheit: Wir investieren jährlich hohe Summen in die Wartung der Segelyacht und modernste Sicherheitsausrüstung. Unsere Segelyacht wird streng geprüft und hat das offizielle Schiffsicherheitszeugnis der BG Verkehr erhalten – ein hoher Standard, den private Yachten nicht erfüllen müssen.
➼ Verlässlichkeit: Bei uns gibt es kein „Vielleicht“. Wir arbeiten mit einem festen Kalender und bieten dir eine extrem hohe Durchführungsgarantie. Du kannst deine Anreise fest buchen und dich darauf verlassen, dass dein Törn auch wirklich stattfindet.
➼ Führung: Unsere Skipper sind Profis, erfahrene Ausbilder und keine Urlauber. Das garantiert dir nicht nur maximale Sicherheit, sondern auch einen extrem hohen Organisationsgrad – vom bereits erledigten Einkauf über die professionelle Routenplanung bis zu den täglichen Briefings und Anleitungen.
Sind Zahlungen per Kreditkarte möglich?
Ja, absolut. Unser modernes Buchungssystem erlaubt es Dir, Deine Reise bequem und sicher mit Kreditkarte zu bezahlen. Dies ist der schnellste Weg, um Deine Buchung in einem einzigen Schritt abzuschließen.
➼ Sicher & Schnell: Die Abwicklung erfolgt über den weltweit führenden Zahlungsdienstleister Stripe. Wir speichern dabei keine Kartendaten, alles läuft verschlüsselt und nach höchsten Sicherheitsstandards ab.
➼ Vollzahlung: Bei der Zahlung mit Kreditkarte wird der gesamte Buchungsbetrag (100 %) sofort beglichen. Deine Koje ist damit ohne Wartezeit direkt fest für Dich reserviert und Du musst Dich um keine weiteren Zahlungsfristen oder manuellen Überweisungen mehr kümmern.
➼ Direkter Vergleich: Falls Du lieber in zwei Schritten zahlen möchtest (50 % Anzahlung jetzt, 50 % Restzahlung später), wähle im Checkout bitte die Zahlung auf Rechnung.
Tipp: Prüfe gerne, ob Deine Kreditkarte bereits eine Reiserücktrittsversicherung beinhaltet – das ist bei vielen Anbietern inklusive, wenn Du die Reise mit der Karte bezahlst.
Wie läuft der Buchungsprozess ab?
Schnell, sicher und digital. Wir verzichten auf unnötigen Papierkram und setzen auf einen Prozess, der so einfach ist wie modernes Online-Shopping. Dabei folgen wir drei klaren Schritten:
➼ Segeltörn aussuchen: Du suchst Dir Deinen gewünschten Segeltörn direkt in unserer Übersicht aus. Da unsere Belegungspläne in Echtzeit arbeiten, siehst Du sofort, ob auf Deiner Wunschroute noch Kojen verfügbar sind, und kannst Dir Deinen Platz mit einem Klick sichern.
➼ Zahlungsart wählen: Im Buchungsformular gibst Du Deine persönlichen Daten ein und entscheidest Dich für Deine bevorzugte Bezahlmethode. Du hast die Wahl zwischen der bequemen Kreditkartenzahlung (Sofortzahlung des Gesamtbetrags) oder der klassischen Zahlung auf Rechnung (50 % Anzahlung). Mit der Bestätigung unserer AGB schaffst Du die rechtliche Grundlage für unseren gemeinsamen Vertrag.
➼ Verbindlich buchen: Mit dem Klick auf den Buchungs-Button schließt Du die Buchung kostenpflichtig ab. Damit ist Deine Koje fest für Dich reserviert und für andere Interessenten gesperrt. Im selben Moment sendet unser System Dir automatisiert die Buchungsbestätigung sowie Deine Rechnung per E-Mail zu – wie es dann im Detail weitergeht, liest Du im Punkt „Was passiert direkt nach der Buchung?“.
Was passiert direkt nach der Buchung?
Transparenz und eine proaktive Informationskultur sind unser Anspruch. Wir haben dafür gezielte digitale Touchpoints geschaffen, die dich von der Buchung bis zum Start begleiten – so bist du immer bestens informiert.
➼ Sofortige Bestätigung: Direkt nach dem Klick übernimmt unser System. Du erhältst binnen Minuten deine Buchungsbestätigung per E-Mail und hast damit schwarz auf weiß die Gewissheit, dass dein Platz sicher ist.
➼ Crew-Briefing: Bereits einen Tag nach der Buchung erhältst du unser Crew-Briefing sowie das Crew-Formular. Über diesen Online-Fragebogen fragen wir wichtige Teilnehmer-Infos ab, während dich das Briefing Schritt für Schritt mit Packlisten und Details auf die Reise vorbereitet.
➼ Vernetzung: Wir lassen dich bis zum Start nicht allein. 10 Tage vor Beginn der Reise folgt eine weitere Mail mit dem Link zur WhatsApp-Gruppe, damit ihr euch als Crew schon vorab kennenlernen und abstimmen könnt.
Kann ich für mehrere Personen gleichzeitig buchen?
Jede Buchung erfolgt einzeln. Das mag auf den ersten Blick umständlicher wirken, hat aber wichtige Vorteile für euch und eure Sicherheit an Bord.
➼ Jeder ist Crewmitglied: Wir möchten, dass jeder Teilnehmer direkt Zugriff auf alle wichtigen Infos hat. Da unser System wichtige Mails wie das Crew-Briefing oder den Link zur WhatsApp-Gruppe automatisiert an die hinterlegte E-Mail-Adresse sendet, muss jeder Teilnehmer einzeln registriert sein.
➼ Rechtliche Klarheit: Ein Segeltörn ist eine besondere Reise. Es ist wichtig, dass jeder Teilnehmer (bzw. bei Minderjährigen die Erziehungsberechtigten) den AGB und Sicherheitsbestimmungen persönlich zustimmt. Das schafft klare Verhältnisse für alle.
➼ Versicherung: Viele Reise- oder Unfallversicherungen greifen nur, wenn die Rechnung auf den Namen der versicherten Person läuft. Durch die Einzelbuchung erhält jeder automatisch seine korrekte Rechnung.
Ist eine Anzahlung nach der Buchung fällig?
Ja. Damit wir Deinen Platz an Bord fest zusichern können, benötigen wir Planungssicherheit. Der Ablauf unterscheidet sich je nach gewählter Zahlungsart:
➼ Zahlung per Kreditkarte (Vollzahlung): Bei dieser Methode wird der Gesamtbetrag (100 %) direkt bei Buchungsabschluss fällig. Dies ist der schnellste Weg, Deine Buchung final abzuschließen – Du musst Dich danach um keine weiteren Zahlungsfristen oder manuellen Überweisungen mehr kümmern.
➼ Zahlung auf Rechnung (Anzahlung & Restzahlung): Hier wird der Gesamtbetrag in zwei Schritten fällig. Nach Erhalt der Rechnung wird eine Anzahlung von 50 % innerhalb von 14 Tagen fällig. Die restlichen 50 % begleichst Du bitte bis spätestens 4 Wochen (28 Tage) vor Reisebeginn ohne gesonderte Aufforderung.
➼ Warum ist die Zahlung vorab fällig? Sobald Du Deine Buchung tätigst, ist Deine Koje fest für Dich reserviert und für niemanden sonst mehr buchbar. Die frühzeitige Zahlung dient der Absicherung der verbindlichen Planung sowie der Deckung anfallender Fixkosten und der rechtzeitigen Organisation aller notwendigen Ressourcen und logistischen Vorbereitungen.
Erhalte ich eine Rechnung?
Ja, natürlich. Wir legen großen Wert auf eine ordnungsgemäße Dokumentation, damit Du für Deine Buchung einen rechtssicheren und übersichtlichen Beleg in den Händen hältst.
➼ Automatisierter Versand: Unmittelbar nach Deinem Buchungsabschluss wird unser System aktiv. Du erhältst Deine offizielle Rechnung als PDF-Anhang zusammen mit Deiner Buchungsbestätigung direkt an die von Dir angegebene E-Mail-Adresse. So hast Du alle notwendigen Unterlagen für Deine Unterlagen oder Deine Buchhaltung unmittelbar griffbereit.
➼ Maximale Transparenz: Auf Deiner Rechnung findest Du eine detaillierte Aufstellung Deiner gebuchten Leistung sowie den ausgewiesenen Gesamtbetrag inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer. Wir stellen sicher, dass alle Details für Dich klar und nachvollziehbar dokumentiert sind.
➼ Zahlungsstatus & Fristen: Der Inhalt der Rechnung passt sich Deiner gewählten Zahlungsart an. Bei einer Kreditkartenzahlung wird der Beleg direkt als bereits vollständig beglichen (Vollzahlung) ausgewiesen. Hast Du Dich für die Banküberweisung entschieden, führen wir die spezifischen Zahlungsziele für Deine Anzahlung (50 %) und die spätere Restzahlung (50 %) explizit auf, damit Du alle Fristen auf einen Blick hast.
Kann ich jederzeit wieder stornieren?
Ja. Eine Stornierung ist jederzeit vor Reisebeginn möglich. Da wir Segeltörns aber langfristig planen und Kojen fest für dich reservieren, ist deine Buchung verbindlich. Ein gesetzliches 14-tägiges Widerrufsrecht gibt es bei termingebundenen Freizeit-Dienstleistungen nicht.
Damit du genau weißt, woran du bist, haben wir unsere Stornobedingungen transparent gestaffelt.
➼ So funktioniert es: Der Rücktritt muss in Textform (z. B. per E-Mail) erfolgen. Maßgeblich für die Gebühr ist der Zeitpunkt, an dem deine Nachricht bei uns eingeht.
➼ Die Gebühren-Staffelung: Je früher du uns informierst, desto geringer ist die Pauschale:
Bis zum 90. Tag vor Reisebeginn: 25% des Reisepreises.
Vom 89. bis 31. Tag vor Reisebeginn: 50% des Reisepreises.
Vom 30. bis 15. Tag vor Reisebeginn: 75% des Reisepreises.
Vom 14. bis 7. Tag vor Reisebeginn: 90% des Reisepreises.
Ab dem 6. Tag oder bei Nichtantritt (No-Show): 95% des Reisepreises.
➼ Die Alternative (Ersatzteilnehmer): Du kennst jemanden, der deinen Platz übernehmen möchte? Das ist oft die beste Lösung! Bis 7 Tage vor Reisebeginn kannst du uns eine geeignete Ersatzperson nennen, die in deinen Vertrag eintritt.
Gibt es eine zusätzliche Bordkasse?
Nein. Wir setzen auf maximale Transparenz und haben das altmodische Konzept der „Bordkasse“ bei uns abgeschafft. Das bedeutet für dich: Keine versteckten Kosten und kein Hantieren mit Bargeld an Bord.
➼ Alles drin: Dein Buchungspreis deckt bereits alle planbaren Kosten ab. Dazu gehören die komplette Verpflegung an Bord, sämtliche Hafengebühren, der Dieselverbrauch sowie die Endreinigung. Wir finden, das gehört zu einem professionellen Törn einfach dazu.
➼ Kein Nachzahlen: Anders als bei vielen Charter-Törns musst du vor Ort nichts mehr in einen gemeinsamen Topf einzahlen oder am Ende kompliziert abrechnen. Das gibt dir volle Planungssicherheit für dein Urlaubsbudget.
➼ Deine Extras: Lediglich deine individuelle An- und Abreise, eine Reiseversicherung sowie private Ausgaben (z.B. wenn wir abends gemeinsam im Restaurant essen gehen) trägst du selbst.
Brauche ich eine Reiserücktrittsversicherung?
Wir legen es dir dringend ans Herz. Niemand plant, krank zu werden oder einen Notfall zu haben – aber das Leben spielt manchmal anders und wir möchten dir unnötigen Ärger ersparen.
➼ Kosten-Schutz: Da wir bei kurzfristigen Absagen Stornogebühren berechnen müssen (um unsere Ausfälle zu decken), schützt dich die Versicherung zuverlässig davor, auf diesen Kosten sitzen zu bleiben.
➼ Kleiner Beitrag: Eine solche Versicherung kostet meist nur einen Bruchteil des Reisepreises. Es ist eine kleine Investition, die dir im Ernstfall sehr viel Geld spart.
➼ Sorgenfreiheit: Mit dem richtigen Schutz im Rücken kannst du deinen Törn entspannt und langfristig buchen. So sicherst du dir frühzeitig deinen Platz an Bord und kannst die Vorfreude ohne „Was wäre wenn“-Gedanken genießen.
Kann ich eine Koje unverbindlich reservieren?
Absolut. Wir wissen, dass die Urlaubsplanung einfach ein bisschen mehr Zeit braucht – sei es für die Abstimmung mit dem Arbeitgeber, der Familie oder die Suche nach passenden Flügen. Deshalb möchten wir dir den Druck nehmen: Wir bieten dir gerne an, eine Koje exklusiv für dich freizuhalten, während du deine Reiseplanung ganz in Ruhe finalisierst.
➼ 10-Tages Reservierung: Nutze hierfür den Button „10-Tages Reservierung“, den du direkt bei deinem Wunsch-Törn findest. Damit startest du eine kostenlose und unverbindliche Reservierung deiner Koje. Wir halten dir diesen Platz im Buchungssystem frei, damit niemand ihn dir in dieser Zeit wegnehmen kann und du völlig ohne Risiko planen kannst.
➼ Exklusiv & Unverbindlich: Die Reservierung gilt ab dem Moment der Aktivierung für genau 10 Tage. In diesem Zeitraum ist deine Koje exklusiv für dich gesichert, sodass du ganz entspannt und mit einem guten Gefühl letzte Details organisieren kannst, während wir dir für deine Organisation den Rücken freihalten.
➼ Deine Buchung: Sobald deine Planung steht, buchst du deinen Platz einfach regulär über den Button „Zur Buchung“ auf unserer Website fest. Bitte habe jedoch Verständnis: Erfolgt keine verbindliche Buchung innerhalb der 10 Tage, wird die Koje automatisch wieder für andere Interessenten freigegeben. Sollte dein Platz zudem der allerletzte verfügbare an Bord sein und eine verbindliche Buchungsanfrage eines anderen Gastes vorliegen, müssten wir dich um eine sofortige Entscheidung bitten, um gegenüber allen fair zu bleiben.
Gibt es Wartelisten für ausgebuchte Segeltörns?
Ja, absolut. Da sich Reisepläne manchmal kurzfristig ändern können und dadurch Kojen durch Stornierungen wieder verfügbar werden, bieten wir Dir über unsere Warteliste die Chance, eine solche frei gewordene Koje doch noch schnell zu belegen.
➼ Verfügbarkeit prüfen: In unseren Törnbeschreibungen siehst Du jederzeit in Echtzeit, wie viele Kojen aktuell noch verfügbar sind. So hast Du die volle Kontrolle und Transparenz über die Auslastung Deines favorisierten Zeitraums, bevor Du Deine Planung startest.
➼ Unverbindliche Anmeldung: Sobald ein Segeltörn vollständig belegt ist, wandelt sich der Buchungsbutton automatisch in einen Link zur Warteliste um. Über diesen gelangst Du zu einem Formular, in dem Du Dich völlig unverbindlich für frei werdende Kojen eintragen kannst.
➼ Exklusive Benachrichtigung: Falls eine Koje durch eine Stornierung wieder frei wird, informieren wir alle Personen auf der Warteliste umgehend per E-Mail. Du erhältst diese Information exklusiv vor allen anderen und hast so den entscheidenden Zeitvorteil, um Dir Deinen Platz an Bord kurzfristig zu sichern.
An & Abreise
Besteht eine Garantie auf die Durchführung?
Transparenz ist uns wichtig: Wir setzen alles daran, dass dein Törn stattfindet, unterscheiden dabei aber ehrlich zwischen unserem Engagement und nautischen Naturgewalten.
➼ Ehrlichkeit statt falscher Versprechen: Eine pauschale „100%-Garantie“ wäre im Offshore-Segeln unseriös. Wir sind höheren Mächten wie dem Wetter unterworfen. Wenn z. B. ein Sturm zieht, müssen wir warten oder abwettern – Sicherheit geht bei uns immer vor Zeitplan.
➼ Höhere Gewalt & Wetterpuffer: In extremen Ausnahmefällen (z. B. Unwetter) behalten wir uns vor, den Ablauf zu ändern oder vom Vertrag zurückzutreten. Da es wetterbedingt auch mal zu Verzögerungen bei der Ankunft kommen kann, plane deinen Rückflug bitte frühestens für den Check-Out-Tag (besser noch einen Tag später), um einen Puffer zu haben.
➼ Hohe Durchführungssicherheit: Wirtschaftlich steht dem Törn fast nichts im Wege. Wir haben die Mindestteilnehmerzahl extrem kundenfreundlich auf nur 2 Personen gesenkt. Da wir zudem fast nur One-Way-Routen segeln, muss die Yacht ohnehin am Zielhafen ankommen. Bisher mussten wir noch nie einen Törn mangels Teilnehmern absagen.
Gibt es eine Mindestteilnehmerzahl bzw. garantierte Durchführung?
Ja, aber wir haben diese Hürde extrem niedrig angesetzt, um dir maximale Planungssicherheit zu geben.
➼ Mindestteilnehmerzahl: Damit der Törn wirtschaftlich gesichert ist, liegt unsere Mindestteilnehmerzahl bei lediglich 2 Personen. Das ist das absolute Minimum an „Man-Power“, um die Yacht im Wachsystem sicher zu bewegen. Sobald diese Zahl erreicht ist, findet der Törn statt.
➼ Keine Sorge bei Lücken: Lass dich nicht verunsichern, wenn im Buchungskalender noch Plätze frei sind. Erfahrungsgemäß buchen viele unserer Teilnehmer eher kurzfristig.
➼ Hohe Sicherheit: Da wir One-Way-Routen segeln, haben wir ein „natürliches Interesse“ daran, den Zielhafen zu erreichen – die Yacht muss dort ankommen, um für die nächste Etappe bereit zu sein. Bisher mussten wir noch nie einen Törn wegen zu geringer Teilnehmerzahl absagen.
Sind die Start- und Zielhäfen gut erreichbar?
Wir wissen, dass die Logistik ein wichtiger Teil deiner Urlaubsplanung ist. Deshalb überlassen wir die Wahl der Häfen nicht dem Zufall.
➼ Bewusste Standortwahl: Unsere Segeltörns starten und enden in Häfen, die wir ganz bewusst wegen ihrer guten Infrastruktur gewählt haben. Sie verfügen entweder über direkte Flughäfen oder sind schnell und unkompliziert zu erreichen.
➼ Reisen ohne Stress: Auch bei unseren One-Way-Routen achten wir darauf, dass die An- und Abreise in der Regel ohne zwingende Zwischenübernachtung machbar ist – selbst wenn das Ziel fern und exotisch klingt.
➼ Persönliche Beratung: Du bist unsicher, welche Flugverbindung die beste ist? Melde dich gerne bei uns. Wir kennen die Routen genau und beraten dich persönlich zu deinen An- und Abreisemöglichkeiten.
Wann sind Check-In & Check-Out Zeiten?
Wir haben diese Zeiten so gewählt, dass die Anreise für dich stressfrei bleibt, aber der Ablauf an Bord professionell und pünktlich starten kann.
➼ Check-In (Punkt 14:00 Uhr): Wir bitten dich herzlich, deine Anreise so zu planen, dass du pünktlich um 14:00 Uhr am Steg bist. Das ist der offizielle Startschuss für das gemeinsame Kennenlernen und die Sicherheitseinweisung. Da diese für alle obligatorisch ist, können wir erst beginnen, wenn die Crew vollzählig ist. Bitte beachte: Ein früherer Check-In oder das Abstellen von Gepäck ist nicht möglich, da die Skipper die Zeit davor intensiv für technische Checks und Proviantierung nutzen.
➼ Check-Out (bis 10:00 Uhr): Am Abreisetag lassen wir den Törn entspannt ausklingen. Wir frühstücken meist noch gemeinsam an Bord, bevor es bis 10:00 Uhr heißt: „Klarschiff“ und Abschied nehmen. So hast du keinen Stress, deinen Rückflug zu erreichen.
➼ Pünktlichkeit: Betrachte die Check-In-Zeit bitte wie eine Boarding-Zeit am Flughafen. Pünktlichkeit ist hier Fairness gegenüber der gesamten Crew: Da wir direkt mit der obligatorischen Sicherheitseinweisung starten, verschiebt jede Verspätung den Zeitplan für alle. Bitte plane deine Anreise daher mit etwas Puffer.
Wie sehen An- & Abreisetage für die Crew aus?
Wir haben diese Tage bewusst als festen Bestandteil des Törns eingeplant, auch wenn wir an diesen Tagen in der Regel nicht segeln. Sie dienen dem sicheren „Ankommen“ und einem gemeinsamen Abschluss.
➼ Der erste Tag (Check-In & Safety): Pünktlichkeit um 14:00 Uhr ist hier entscheidend. Wir nutzen den Nachmittag intensiv für das Onboarding: Das Verstauen des Proviants, das Beziehen der Kojen und vor allem für die ausführliche Sicherheitseinweisung. Dieses Briefing ist obligatorisch für alle und bildet das Fundament für die kommenden Tage auf See. Danach geht es oft zum ersten gemeinsamen Abendessen – der Moment, in dem aus Einzelpersonen eine Crew wird.
➼ Warum wir nicht sofort lossegeln: Ein Offshore-Törn erfordert Vorbereitung. Wir nehmen uns bewusst die Zeit, damit jeder das Schiff und die Sicherheitsausrüstung versteht, bevor wir die Leinen lösen. Das nimmt den Druck raus und sorgt für ein gutes Gefühl ab der ersten Seemeile.
➼ Der letzte Tag (Check-Out & Debriefing): Am Abreisetag lassen wir den Törn ruhig ausklingen. Nach einem letzten Frühstück nutzen wir die Zeit für ein gemeinsames Debriefing und „Klarschiff“, bevor bis 10:00 Uhr die Verabschiedung ansteht. So hast du keinen Zeitstress bei deiner Weiterreise.
Kann ich schon früher an Bord kommen oder mein Gepäck abstellen?
Nein. Wir bitten dich herzlich, deine Anreise genau auf die angegebene Check-In Zeit auszurichten.
➼ Kein früheres Boarding: Wir verstehen, dass du motiviert bist, aber wir lassen strikt keine Crew vor der angegebenen Zeit an Bord. Die Skipper nutzen die Stunden davor intensiv für Einkäufe, technische Checks und Organisation, um die Yacht bestmöglich für euch vorzubereiten.
➼ Gepäck: Da die Crew noch nicht empfangen werden kann, habe bitte Verständnis, dass auch kein Gepäck vorab an Bord abgestellt werden kann. Wir danken dir, dass du dies respektierst.
➼ Wartezeit: Solltest du früher ankommen, verbringe die Zeit gerne entspannt in einem Café in der Nähe. Gib uns bitte die Ruhe, den Großeinkauf und die Vorbereitungen abzuschließen – so können wir dich pünktlich und mit voller Aufmerksamkeit an Bord begrüßen.
Fitness & Voraussetzungen
Gibt es eine Altersgrenze für die Teilnahme?
Es gibt keine harte Obergrenze, denn Fitness ist oft wichtiger als die Zahl im Ausweis. Dennoch haben wir eine wichtige Bitte, um deine eigene Sicherheit und die der Crew zu gewährleisten:
➼ >70 Jahre: Bitte nimm vor deiner Buchung unbedingt persönlich Kontakt mit uns auf. Wir möchten kurz gemeinsam mit dir besprechen, ob der geplante Törn zu dir passt.
➼ Erfahrung: Wir müssen hier ganz ehrlich sein. Die Praxis an Bord zeigt, dass es Teilnehmern über 70 Jahren bei starkem Seegang oft schwerer fällt, sich sicher an Deck zu bewegen, was zu vermeidbaren Verletzungen führen kann. Bitte unterschätze die körperliche Intensität des Offshore-Segelns nicht.
➼ Beratung: Am Ende ist uns wichtig, dass der Törn für dich ein positives Erlebnis bleibt und keine Überforderung wird. Wir beraten dich absolut ehrlich zur passenden Route – damit du sicher bist und den Urlaub voll genießen kannst.
Brauche ich einen Segelschein?
Nein. Jedes Level ist bei uns willkommen. Es segeln sowohl Segel-Neulinge, die problemlos integriert werden, als auch sehr erfahrene Segler mit.
➼ Einstellung: Wichtiger als ein Schein ist deine Haltung. Längere Nonstop-Etappen bei Starkwind können physisch fordernd sein – der Wille und die Lust auf aktives Segeln sind hier entscheidender als Papiere.
➼ Teamgeist: Du bist nicht auf dich allein gestellt. Auch ohne Offshore-Erfahrung binden wir dich so in das Wachsystem ein, dass du dich sicher fühlst. Wir fangen fehlendes Wissen im Team auf und du lernst ganz natürlich „on the job“.
➼ Seemeilen: Ganz nebenbei sammelst du wertvolle Erfahrung. Da wir offizieller Veranstalter sind, stellen wir dir am Ende eine anerkannte Meilenbestätigung aus – ein wichtiger Baustein für deine eigene Segelkarriere.
Brauche ich bestimmte Vorkenntnisse?
Nein. Keine besonderen Vorkenntnisse sind Voraussetzung zur Teilnahme an unseren Segeltörns.
➼ Unser Konzept: Wir wollen mit Amateuren Abenteuer auf hoher See erleben. Unter der souveränen Leitung der erfahrenen Skipper wirst du auch ohne Vorkenntnisse mit Sicherheit zum Offshore Segeln kommen.
➼ Training on the Job: Um das möglich zu machen und zur Sicherheit aller, wird die Crew konstant trainiert und auf mögliche Herausforderungen bestmöglich vorbereitet. Jedes Mal, wenn wir Hochseesegeln, lernen wir hoffentlich etwas Neues dazu.
➼ Einstellung zählt: Deine eigene Motivation und Beteiligung am Gelingen des Segeltörns sind viel wichtiger als irgendwelche Segelkenntnisse. Es kommt auf deine Bereitschaft an, dich in die Crew zu integrieren und anzupacken.
Wie hoch muss meine Fitness zum Offshore Segeln sein?
Eine solide Fitness ist absolute Voraussetzung. Beim Offshore Segeln ist jedes Crewmitglied mitverantwortlich für den Erfolg und die Sicherheit der gesamten Crew.
➼ Körperliche Belastung: Du solltest in der Lage sein, in angemessenem Umfang mit anzupacken. Dazu gehören ganz konkrete Aufgaben wie das Stauen von Segeln, das Bedienen von Winschen und konzentriertes Rudergehen – auch mal über längere Distanzen. Wichtig ist zudem, dass du dich bei Seegang sicher an Deck und auch unter Deck bewegen kannst, um deinen Alltagsroutinen selbstständig nachzugehen.
➼ Mentale Stärke & Einstellung: Mehrtägige Offshore-Passagen sind intensiv. Wie herausfordernd das tatsächlich wird, hat oft mehr mit einer gesunden Einstellung und Erwartungshaltung zu tun als mit dem reinen Alter. Wir sorgen durch konstantes Sicherheitstraining, gute Ernährung und ausreichend Schlaf für den Rahmen, aber eine schlechte körperliche Verfassung kann auf See zur Belastung für das ganze Team werden.
➼ Gesundheit & Medikamente: Solltest du auf Medikamente angewiesen sein oder Vorerkrankungen haben, muss dies zwingend offen mit dem Skipper kommuniziert werden. Das dient deiner eigenen Sicherheit, damit wir im Ernstfall richtig reagieren können.
Segeln wir im Wachsystem?
Immer. Erfahrungsgemäß ist eine feste Struktur ab ca. 6 Stunden Fahrzeit absolut sinnvoll.
➼ Schlafmanagement: Das Wachsystem regelt nicht nur, wer wann steuert, sondern garantiert vor allem die Ruhezeiten. Auf mehrtägigen Passagen ist ein geregelter Schlaf der Schlüssel zu Sicherheit und guter Laune.
➼ Klare Rollen: Neben dem Steuern regelt das System auch den sozialen Ablauf an Bord – etwa wer kocht oder wer den Abwasch übernimmt (siehe “Wer kocht an Bord?”).
➼ Teamwork: Durch die Rotation wächst man als Team zusammen. Jeder übernimmt Verantwortung für das Schiff, während die anderen schlafen.
Wie häufig tritt Seekrankheit auf?
Ganz ehrlich: Das ist wahrscheinlich die Frage, die uns am häufigsten gestellt wird – und das völlig zu Recht. Seekrankheit ist ein Thema, das zu fast jedem Offshore-Törn dazugehört wie Wind und Wellen. Es ist ein bisschen wie ein Fluch für Segler, aber wir möchten dir hier nichts vormachen, sondern unsere Erfahrung teilen:
➼ Ehrlichkeit an Bord: Selbst erfahrene Segler werden nach vielen Jahren an Bord teilweise noch seekrank. Das geht einfach nicht weg und ist absolut keine Schande. Es mag auf den ersten Blick nicht besonders ermutigend klingen, aber du bist damit an Bord in bester Gesellschaft. Niemand muss sich dafür verstecken.
➼ Die richtige Einstellung: Da die Seekrankheit nicht wegzudenken ist, müssen wir einen Weg finden, damit umzugehen. Wer sich verkrampft und innerlich dagegen wehrt, macht es sich oft schwerer. Unsere Erfahrung zeigt: Wer der Seekrankheit aktiv begegnet und sie als Teil des Erlebnisses akzeptiert, findet sich viel schneller in den Bordalltag ein. Es gibt immer Ausnahmen, aber selten haben wir erlebt, dass sie nicht überwunden wird.
➼ Medikamente helfen: Hilfsmittel sind willkommen. Wir kennen fast keinen erfahrenen Offshore-Segler, der nicht auch mal mit Reisetabletten „nachhilft“. Das lässt sich gut regulieren. Wir hatten schon Crewmitglieder, die vor der Passage zu den Azoren gefühlt eine ganze Apotheke leergekauft hatten – und am Ende eine großartige Zeit hatten. Gute Reisetabletten gehören also definitiv in dein Gepäck.
Fazit: Seekrankheit gehört dazu, lässt sich aber gut managen. Lass dich davon nicht abschrecken. Nach kurzer Zeit gewöhnt sich der Körper meist an die Bewegung, dir wachsen die sogenannten “Seebeine” und du kannst deinen Urlaub erstaunlich gut genießen.
Was passiert, wenn ich seekrank werde?
Keine Sorge, das kann selbst den erfahrensten Seglern passieren. Es ist absolut keine Schande und geht meist schnell vorbei.
➼ Offener Umgang: Wichtig ist, dass du es frühzeitig ansprichst und nicht versuchst, es zu verstecken. Unser Skipper-Team kennt viele Tricks, um dir zu helfen (z.B. Rudergehen, Horizont fixieren). Wenn wir Bescheid wissen, können wir dich entlasten, bevor es dir schlecht geht.
➼ Gewöhnung: Meistens braucht der Körper und der Gleichgewichtssinn nur 1-2 Tage, um sich an die Bewegungen der Yacht zu gewöhnen („Seebeine bekommen“). Danach genießen fast alle Teilnehmer den Törn und das Kochen unter Deck wieder in vollen Zügen.
➼ Vorbereitung: Wenn du weißt, dass du empfindlich bist oder es zum ersten Mal testest, lass dich vorab in der Apotheke zu passenden Mitteln (Kaugummis, Tabletten) beraten und bringe diese mit. Eine gute Vorbereitung gibt dir auch mental Sicherheit.
Coastal, Offshore oder Ocean - Was passt zu mir?
Diese drei Kategorien geben dir eine klare Orientierung, wie sportlich und herausfordernd der Segeltörn angelegt ist.
➼ Coastal (Landgänge): Wir segeln überwiegend kürzere Tagesetappen entlang der Küste oder zwischen Inseln und liegen fast jede Nacht in einem geschützten Hafen oder vor Anker. Mit besonders schwerem Seegang ist hier selten zu rechnen, da wir jederzeit Schutz suchen können. Handy: Du wirst wahrscheinlich durchgängig Empfang haben.
➼ Offshore (Wachsystem): Hier warten größere Distanzen, offene Küstenabschnitte und Nachtfahrten auf dich. Das Leben an Bord folgt oft einem Wachsystem (aktiv Segeln vs. Ruhen), was körperlich durchaus herausfordernd sein kann. Wir verlieren häufiger die Sicht zum Land. Handy: Der Empfang beschränkt sich zeitweise oder ist weg.
➼ Ocean (Blauwasser): Auf zu neuen Ufern! Uns stehen mehrere Tage Non-Stop-Etappen bevor. Land ist lange nicht in Sicht. Wir leben im festen Rhythmus des Wachsystems und erleben pures Offshore-Segeln in der unendlichen Weite. Handy: Der perfekte „Digital Detox“ – hier gibt es kein Netz, das Telefon bleibt aus.
Crew & Miteinander
Sind die Skipper professionelle Segellehrer?
Ja, absolut. Das ist uns extrem wichtig. Denn nur wer selbst ausbilden kann, hat die nötige Ruhe und methodische Kompetenz, um eine Crew sicher zu führen und Wissen verständlich zu vermitteln – ganz ohne Stress.
➼ Expertise: Wir setzen auf Profis, die unsere anspruchsvollen Seegebiete genau kennen. Sie verfügen über immense Erfahrungswerte in Gezeiten-Revieren und treffen jederzeit fundierte, sichere Entscheidungen.
➼ Professionalität: Wir verstehen uns als deine Dienstleister an Bord. Unsere Skipper machen keinen Urlaub, sondern sind fokussiert für Schiff und Crew im Einsatz – umsichtig, präsent und zuverlässig.
➼ Mentoring: Dank des Ausbilder-Hintergrunds agieren unsere Skipper nicht als Befehlsgeber, sondern als Trainer auf Augenhöhe. Wir binden dich aktiv in die Schiffsführung ein, fördern dich und geben Wissen geduldig weiter.
Gehört soziale Kompetenz für euch zur guten Seemannschaft?
Absolut. Gute Seemannschaft bedeutet für uns nicht nur technische Perfektion, sondern auch hohe soziale Kompetenz. Wir wissen, dass die Stimmung an Bord genauso sicherheitsrelevant ist wie der Wind, und überlassen das nicht dem Zufall.
➼ Persönlichkeit: Unsere Skipper werden nicht nur nach nautischem Können ausgewählt, sondern vor allem nach ihrer Empathie und Führungsqualität. Sie sind Gastgeber und Teamplayer, keine einsamen Wölfe.
➼ Kommunikation: Wir setzen auf offene Briefings und klare Strukturen. Herausforderungen werden nicht ausgesessen, sondern moderiert, bevor sie zu Problemen werden.
➼ Gemeinschaft: Durch das gemeinsame Kochen, das Wachsystem und die Erlebnisse auf See wächst die Gruppe extrem schnell zusammen. Oft entstehen an Bord Freundschaften, die noch Jahre halten.
Wie ist der Umgangston an Bord?
Wir legen größten Wert auf eine achtsame Crewführung und ein respektvolles Miteinander. Unser Grundsatz lautet: Lautstärke ersetzt keine Kompetenz.
➼ Ruhe statt Hektik: Geschrei wirst du bei uns an Bord nicht hören. Wenn es laut wird, ist meist vorher schon etwas in der Planung schiefgelaufen. Wir mögen keine stressigen Manöver und agieren so vorausschauend, dass kritische Situationen im besten Fall gar nicht erst entstehen.
➼ Professionelle Kommunikation: Gerade bei Wind und Wetter verständigen wir uns oft effektiver mit vereinbarten Handzeichen zwischen Cockpit und Vorschiff als durch Rufen. Das bringt Ruhe ins Schiff und sorgt für präzise Abläufe.
➼ Auf Augenhöhe: Wir pflegen eine flache Hierarchie. Jeder darf und soll Fragen stellen. Fehler werden besprochen, um daraus zu lernen, aber niemanden bloßzustellen. Wir wollen gemeinsam sicher ankommen und dabei eine gute Zeit haben.
Welche Sprache wird an Bord gesprochen?
Das handhaben wir flexibel. Wir sind aufgeschlossene Segler und passen uns ganz unkompliziert der Crew an.
➼ Deutsch: Unsere Yacht segelt unter deutscher Flagge und unsere Skipper sind Muttersprachler. Bei rein deutschsprachigen Crews ist die Hauptsprache an Bord daher natürlich Deutsch.
➼ Englisch: Wir sprechen fließend Englisch. Sobald internationale Gäste an Bord sind, wechseln wir für alle Briefings und das Miteinander ganz selbstverständlich ins Englische. Welcome aboard!
➼ Seglerlatein: Keine Sorge, wir werfen nicht mit unverständlichen Fachbegriffen um uns. Wir erklären das nautische Vokabular so, dass du es sofort verstehst und dich sicher fühlst – ganz ohne Fragezeichen im Kopf.
Was ist der Altersdurchschnitt der Crews?
Das ist schwer pauschal zu beantworten. Was uns aber sehr freut: Im Vergleich zu anderen Anbietern sind unsere Crews oft etwas jünger und vor allem sehr gut gemischt – sowohl beim Alter als auch beim Geschlecht.
Wir beobachten meist zwei Gruppen, die besonders stark vertreten sind:
➼ Young Professionals (ca. 25–35 Jahre):Diese Gruppe ist sehr häufig an Bord. Es sind meist junge Berufstätige, die ihre Urlaubszeit bewusst nutzen, um dem Job und Trubel des Alltags zu entkommen und sich sportlich zu fordern.
➼ Active Ager (ca. 50–65 Jahre): Nach einer Art „Family Gap“ im mittleren Alter sehen wir diese Gruppe wieder stärker vertreten. Hier treffen wir oft auf Teilnehmer im Sabbatical oder solche, die sich beruflich schon etwas zurücknehmen können und ihre Zeit aktiv auf See verbringen wollen.
Unser Fazit: Wir sind sehr froh über diesen gesunden Mix. Unsere Erfahrung zeigt immer wieder, dass das Alter an Bord nur eine Zahl ist und gerade die gemischten Gruppen oft die stabilsten und erfolgreichsten Teams bilden.
Wie groß ist die Crew auf einem Segeltörn?
Wir segeln in der Regel mit maximal 8 Teilnehmern. Diese Größe hat sich bewährt, um sowohl sportlich effektiv als auch sozial harmonisch unterwegs zu sein.
➼ Teamgröße: Mit insgesamt maximal 10 Personen an Bord ist die Gruppe groß genug, um alle Manöver kraftvoll zu fahren, aber klein genug, um als eingeschworene Gemeinschaft zusammenzuwachsen.
➼ Entspannter Wachplan: Je größer die Crew, desto angenehmer verteilen sich die Aufgaben. Bei voller Besetzung können wir das Wachsystem so gestalten, dass jeder ausreichend Schlaf bekommt und die „Freiwachen“ wirklich zur Erholung genutzt werden können.
➼ Skipperteam: Unsere Hochsee-Segeltörns werden immer von 2 professionellen Schiffsführern (Skipper & Co-Skipper) geleitet. Das sorgt für maximale Sicherheit, da immer ein ausgeruhter Profi ansprechbar ist, und ermöglicht uns eine intensivere Betreuung der Crew.
Wie setzt sich eine typische Crew zusammen?
Auch wenn das Alter variiert, zeichnet sich bei der Zusammensetzung der Crew oft ein sehr homogenes Bild ab. Was die Gruppe verbindet, ist nicht der Lebenslauf, sondern die Einstellung.
➼ Motivation: Die meisten Teilnehmer eint der Wunsch, den nächsten Schritt zu machen. Es sind oft erfahrene Charter-Segler, die nun eine echte Offshore-Passage erleben wollen.
➼ Abenteuer: Fast immer sind das Segeln im Wachsystem, Nachtfahrten oder das Ansteuern fremder Häfen bei Dunkelheit für die Crew neu und aufregend. Jeder findet an Bord die Möglichkeit, seine seglerische Komfortzone zu verlassen – das wird ohnehin passieren.
➼ Teamgeist: Genau diese gemeinsame Herausforderung schweißt zusammen. Du kommst vielleicht alleine an Bord, wirst aber schnell Teil einer festen Einheit, die gemeinsam die Yacht ans Ziel bringt.
Wie ist der Anteil der Solo-Reisenden bzw. Gruppen an Bord?
Unsere Crews sind bunt gemischt, aber eine Gruppe sticht hervor: Die Alleinreisenden.
➼ Solo-Reisende (ca. 80%): Der Großteil unserer Teilnehmer meldet sich alleine an. Du bist also in bester Gesellschaft, wenn du niemanden mitbringst. Das sorgt dafür, dass sich die Gruppe schnell durchmischt und niemand außen vor bleibt.
➼ Die Crew: Mit bis zu 8 Personen haben wir eine ausgewogene Crewgröße. Alter und Geschlecht sind dabei oft sehr gemischt, was wir als große Bereicherung empfinden.
➼ Paare: Auch Paare sind willkommen. Wichtig ist uns dabei nur, dass sie sich in die dynamische Crew integrieren (“One Crew”-Gedanke) und nicht isolieren. Die gemeinsame Einstellung und die sportlichen Ziele verbinden uns alle.
Lerne ich die anderen Crewmitglieder vorher kennen?
Vorab gibt es kein physisches Treffen, aber wir vernetzen euch rechtzeitig digital.
➼ WhatsApp-Gruppe: Einige Zeit vor Törnbeginn erstellen wir eine WhatsApp-Gruppe für die Crew. Hier könnt ihr euch beschnuppern, Fahrgemeinschaften bilden oder Fragen klären. Den Link dazu erhältst du per Mail.
➼ Kein Vorab-Meeting: Wir organisieren diese Reisen seit Jahren professionell und die Erfahrung zeigt: Ein virtuelles “Zoom-Meeting” vorab ist nicht notwendig. Das echte Kennenlernen passiert ohnehin am besten beim ersten gemeinsamen Abendessen am Steg.
➼ Community: Da viele Teilnehmer solo reisen, ist die Offenheit groß. Oft entstehen an Bord Freundschaften, und man verabredet sich gleich für den nächsten Törn im kommenden Jahr.
Welche Aufgaben übernehme ich als Cremitglied?
Bei uns gibt es keine Passagiere – du bist vom ersten Moment an aktives Crewmitglied. Die Organisation des Bordalltags regelt sich dabei meist ganz natürlich über unser Wachsystem.
➼ Das Wachsystem: Wir teilen die Crew in feste Teams und Zeiten ein. Während deiner Wache rotieren die Aufgaben: Du bist abwechselnd Rudergänger, Navigator oder Deckshand und auch mal Wachfüher. Wenn deine Wache vorbei ist, kümmert sich oft das andere Team um das Kochen oder die Backschaft.
➼ Auf Augenhöhe: Wir setzen jeden nach seinen Vorerfahrungen, aber vor allem nach seinen Wünschen ein. Wir bremsen dich nicht aus! Du möchtest ein Hafenmanöver selbst steuern oder tiefer in die Navigation einsteigen? Sag uns Bescheid – wir unterstützen dich dabei, deine seglerischen Ziele zu erreichen.
➼ Sicherheit & Verantwortung: Jeder wird fest in die Abläufe eingebunden. Dazu gehört auch eine detaillierte Zuteilung von sogenannten „Notrollen“ (z.B. Aufgabenverteilung bei Feuer oder Mann-über-Bord), die wir bei der Sicherheitseinweisung gemeinsam trainieren.
Welche Rolle nimmt der Skipper an Bord ein?
Du bist bei uns, um aktives Offshore Segeln zu erleben, nicht um Passagier zu sein. Deshalb ist es unsere wichtigste Aufgabe, dich genau darin zu unterstützen – in einem Umfeld, in dem du dich sicher und ernst genommen fühlst.
➼ Auf Augenhöhe: Uns ist wichtig, dass du dich an Bord jederzeit wohlfühlst. Wir pflegen einen modernen Führungsstil ohne laute Kommandos. Wir leiten dich ruhig an, damit du genau weißt, was zu tun ist, und dich als vollwertiger, wichtiger Teil der Crew fühlst.
➼ Echte Verantwortung: Unser Ziel ist es, dass ihr als Team funktioniert. Oft fasst der Skipper das Rad später kaum noch an, weil ihr so gut eingespielt seid. Es ist ein tolles Gefühl für dich, wenn du am Ende merkst: „Wir haben diese Yacht gesegelt“ – und wir haben im Hintergrund nur den sicheren Rahmen gegeben.
➼ Dein Erfolg: Unsere Skipper verstehen sich als “Enabler”. Das bedeutet: Wir nehmen dir das Ruder nicht aus der Hand, sondern geben dir das Wissen und die Ruhe, damit du die Yacht selbst steuern und sicher beherrschen kannst.
Kleidung & Equipment
Darf ich einen Hartschalenkoffer mitbringen?
Bitte nicht! Auf einer Performance-Yacht ist der Platz wertvoll– hartes Gepäck lässt sich dort schlicht nicht unterbringen.
➼ No-Go: Hartschalenkoffer sind an Bord ein echtes Sicherheitsrisiko. Sie lassen sich nirgendwo festklemmen, rutschen bei Seegang gefährlich durch den Salon und blockieren Fluchtwege. Wir können sie daher strikt nicht an Bord akzeptieren.
➼ Minimalismus: Für Landgänge reicht in der Regel ein einziges Outfit völlig aus. Da du auf See fast nur funktionale Kleidung trägst, brauchst du deutlich weniger Gepäck, als du vielleicht denkst. Orientiere dich am besten strikt an unserer Packliste.
➼ Empfehlung: Bitte nutze unbedingt eine weiche Reisetasche (Duffle Bag). Da die Bordschränke für Equipment und Werkzeug reserviert sind, „leben“ wir aus der Tasche. Diese kannst du flexibel unter, neben oder während des Segelns sicher auf deiner höhenverstellbaren Koje stauen.
Was für Offshore-Kleidung ist empfohlen?
Das Wichtigste vorab: Packe bitte nach dem Zwiebelprinzip und unterschätze niemals die Kälte auf See. Wir haben dir hier unsere Erfahrungswerte zusammengefasst, die du bitte genau beachtest:
➼ 10°C kältere Temperaturen: Durch den Windchill an Deck ist die gefühlte Temperatur deutlich niedriger als der Wetterbericht an Land vorhersagt. Packe einfach so, als wenn du 10°C kältere Temperaturen erwartest.
➼ Kompromisslose Offshore-Kleidung: Eine absolut wind- und wasserdichte Kombination aus Jacke, Hose und Stiefeln ist Pflicht. Spritzwasser an Deck ist garantiert und auch ohne Regen segelt das Boot „nass“.
➼ Mütze & Handschuhe: Auch im Sommer gehört eine Mütze ins Gepäck, da es nachts oder im Wind schnell kühl an den Ohren wird. Zudem sind Segelhandschuhe für die Arbeit mit dem Tauwerk sehr empfehlenswert, um deine Hände zu schützen.
Unsere detaillierte Packliste gibt dir viele weitere Hilfestellungen.
Welches Schuhwerk ist an Deck empfohlen?
An Deck zählen Trittsicherheit und Funktionalität. Für deine Sicherheit und deinen Komfort empfehlen wir dir rutschfeste, geschlossene und schnell trocknende Deckschuhe.
➼ Sicherheit: Deine Schuhe müssen eine helle Sohle haben, fest am Fuß sitzen und deine Zehen vor Verletzungen an Deckbeschlägen schützen. Barfußlaufen ist während der Manöver absolut tabu.
➼ Trockenheit: Tu dir selbst einen Gefallen und lass die Straßen-Sneakers im Schrank. Sie saugen sich bei der ersten Welle voll und trocknen auf See nie wieder – nasskalte Füße drücken massiv auf die Moral. Für schlechtes Wetter oder raue See sind funktionale Seestiefel daher unverzichtbar.
➼ Kult-Faktor: Ja, das ist unser voller Ernst: Crocs (im „Sportmodus“ mit Fersenriemen) sind der Geheimtipp unter Segelern. Sie sind geschlossen, extrem rutschfest, das Wasser läuft sofort ab und sie trocknen in Minuten. Nebenbei noch sehr bequem und leicht. Wegen dieser genialen Funktion genießen sie bei uns an Bord echten Kultstatus.
Sind Rettungswesten an Bord?
Ja, selbstverständlich! Du musst keine eigene Sicherheitsausrüstung mitbringen. Wir legen extrem viel Wert auf Sicherheit und machen an diesem Punkt keine Kompromisse. Dabei setzen bewusst auf hochpreisiges Profi-Equipment, denn hochwertige Westen sind nicht nur sicherer, sondern auch deutlich bequemer – so stören sie dich nicht bei der Arbeit an Deck.
➼ Automatik: Unsere Westen entsprechen höchsten Offshore-Standards und lösen bei Wasserkontakt sofort selbstständig aus. Beim Sicherheits-Briefing zeigen wir dir genau, wie du sie anlegst und perfekt auf dich einstellst.
➼ Lifebelt: Der Sicherheitsgurt ist direkt integriert. Damit kannst du dich bei Seegang oder nachts fest mit der Yacht verbinden („einpicken“), um gar nicht erst über Bord gehen zu können.
➼ Hightech: Als besonderes Plus trägt jede Weste einen persönlichen Sender (PLB). Dieser übermittelt im Notfall deine exakte Position direkt an die Crew – ein Sicherheitsstandard, auf den wir nicht verzichten.
Gibt es eine fertige Packliste?
Natürlich. Wir möchten, dass du entspannt startest und dir keine Sorgen machen musst, etwas Wichtiges zu vergessen. Deshalb haben wir eine erprobte Liste für dich erstellt.
➼ Klarheit: Unsere Checkliste ist speziell auf Offshore-Segeln zugeschnitten – von der richtigen Kleidungsschicht bis zu den Dokumenten steht alles drauf.
➼ Equipment: Eine vollständige Sicherheitsausrüstung mit Rettungsweste ist bereits an Bord. Du kümmerst dich also nur um deine persönliche Wohlfühl-Ausrüstung.
➼ Sicherheit: Geh die Liste einfach Punkt für Punkt durch. So weißt du garantiert, dass du an alles gedacht hast, und kannst dich voll auf die Vorfreude konzentrieren.
Segelyacht & Ausstattung
Was macht die Segelyacht so besonders?
Wir segeln auf einer JV53 One-Off – einer exklusiven Maßanfertigung, die sich spürbar von herkömmlichen Serienyachten abhebt. Der entscheidende Unterschied für dich: Diese Yacht bietet den perfekten Kompromiss aus Performance und Fahrtentauglichkeit – gebaut, um sicher, schnell und komfortabel Offshore zu segeln.
➼ Performance: Durch die hochwertige Bauweise und das Carbon-Rigg segelt die Yacht deutlich schneller und stabiler als übliche Charterboote. Das bringt maximalen Segelspaß und erhöht die Sicherheit auf Langstrecken enorm.
➼ Komfort: Wir bieten dir echte Erholung statt enger Doppelkabinen. Du schläfst in deiner eigenen, verstellbaren Einzelkoje – der beste Weg, um auch bei Seegang und Krängung tief und sicher zu schlafen.
➼ Konzept: Hier funktioniert alles, wenn es drauf ankommt. Ob die seefeste Küche für das Kochen bei Welle oder die große Navigationsecke für Trainings – das Layout ist kompromisslos auf das aktive Leben auf See ausgerichtet.
Wie sieht meine Koje aus?
Unsere Yacht ist mit insgesamt 10 Kojen ausgestattet, die speziell für tiefen Schlaf auf hoher See konzipiert sind.
➼ Einzelkojen: Statt geteilter Doppelkabinen hast du dein eigenes Reich. Wir nutzen 8 Rohrkojen und 2 feste Lotsenkojen. Das garantiert dir deinen festen Rückzugsort und oft mehr Privatsphäre als auf klassischen Charteryachten.
➼ Krängung: Hier spielt die Yacht ihre Stärke aus. Die Kojen sind per Flaschenzug verstellbar. Du passt den Winkel exakt der Krängung an und liegst sicher und gerade wie in einer Hängematte – egal wie schief das Boot segelt.
➼ Ausstattung: Du brauchst keinen Schlafsack. Jede Koje wartet fix und fertig auf dich – mit hochwertiger Matratze, extra-warmer Decke und Kissen. Du steigst einfach ein und träumst was Schönes.
Gibt es private Kabinen an Bord?
Nein. Wir segeln auf einer Performance-Yacht, bei der die Bauweise konsequent der Funktion folgt. Das bedeutet:
➼ Offenes Design: Unter Deck ist die Yacht zwar in verschiedene funktionale Bereiche aufgeteilt, jedoch gibt es keine abgeschlossenen Schlafkabinen. Tatsächlich ist die Badezimmertür die einzige Tür an Bord.
➼ Einzelkoje statt Doppelbett: Das klingt erst mal ungewohnt, hat aber große Vorteile. Wir finden, dass unsere individuellen Kojen auf See deutlich mehr Privatsphäre und Ruhe bieten als vermeintlich komfortable Doppelkabinen.
➼ Schlafkomfort bei Lage: In einer Doppelkabine teilst du dir oft ein enges Bett und rollst bei Seegang übereinander. In deiner eigenen Koje hast du hingegen deinen festen, sicheren Bereich (mit Leesegel), in dem du ungestört schlafen kannst.
Können wir als Paar eine Kabine zusammen buchen?
Klassische, abgeschlossene Doppelkabinen gibt es auf unserer Performance-Yacht nicht. Wir haben aber eine bewährte Lösung, mit der sich Paare an Bord sehr wohlfühlen.
➼ Euer Bereich: Wir teilen Paare gerne gemeinsam im Achterschiff ein. Dort befinden sich Einzelkojen, die einen eigenen Bereich bilden. Ihr schlaft also nicht im selben Bett, aber in direkter Nähe zueinander und etwas abgetrennter vom Rest der Crew im Vorschiff oder Salon.
➼ Besser schlafen: Das Feedback von Paaren ist dabei fast immer positiv: Jeder hat seine eigene, ruhige Koje (ohne dass man bei Lage übereinander rollt), aber ihr teilt euch trotzdem einen gemeinsamen Rückzugsort.
➼ Tipp: Gebt euren Wunsch einfach bei der Buchung an, damit wir die Kojenverteilung entsprechend planen können.
Gibt es immer Strom an Bord?
Ja, jederzeit. Wir sorgen dafür, dass deine Geräte einsatzbereit bleiben.
➼ Im Hafen (230V): Wenn wir am Steg liegen, haben wir mehrere Steckdosen mit den haushaltsüblichen 230V zur Verfügung. Das ermöglicht ein schnelles Laden wie zu Hause.
➼ Offshore (12V): Beim Segeln nutzen wir das 12V-Bordnetz (USB-Steckdosen).
➼ Nachhaltige Energie: Unsere Yacht ist mit einem leistungsstarken Hydrogenerator ausgestattet. Dieser nutzt die Fahrt durchs Wasser, um uns beim Segeln dauerhaft und umweltfreundlich mit Strom zu versorgen. Ein Laden ist daher jederzeit möglich.
Gibt es WLAN an Bord?
Jein. Wir sind gut vernetzt, aber auf See herrscht “Digital Detox”.
➼ In Küstennähe: Die Yacht ist mit einem WLAN-Router ausgestattet. Über eine SIM-Karte empfangen wir in fast allen europäischen Ländern mobiles Internet, in das sich die Crew einloggen kann.
➼ Auf See: Sobald wir die Küste verlassen (Offshore/Ocean), verschwindet das Signal. Die Reichweite variiert je nach Land. Wir nutzen diese Zeit bewusst, um abzuschalten.
➼ Satellit: Wir haben einen Satellitenempfänger an Bord. Dieser ist jedoch ausschließlich für den Empfang von Wetterdaten und für die Notfallkommunikation reserviert, nicht zum Surfen.
Kann ich an Bord duschen?
Ja. Es gibt ein Badezimmer mit Dusche an Bord. Allerdings handhaben wir das Thema pragmatisch und ressourcenschonend.
➼ Funktion vor Luxus: Unsere Yacht ist auf sportliches Offshore-Segeln ausgerichtet, bietet aber dennoch den nötigen Komfort für die Körperpflege. Wenn wir in Häfen liegen, nutzen wir bevorzugt die dortigen Sanitäranlagen, da diese meist geräumiger sind.
➼ Unterwegs: In abgelegenen Gebieten oder vor Anker nutzen wir natürlich problemlos die Dusche an Bord.
➼ Wasser sparen: Da wir Frischwasser nicht unbegrenzt produzieren können, steht das Duschen an Bord immer in Verbindung mit unserer Törnplanung und den Distanzen. Unsere Erfahrung zeigt: Mit etwas Rücksichtnahme funktioniert das für alle wunderbar.
Steuern wir von Hand oder fährt der Autopilot?
Wir steuern von Hand – und das aus Überzeugung! Einen Autopiloten wirst du bei uns vergeblich suchen.
➼ Performance: Unsere Yacht segelt schnell – und sie segelt noch zuverlässiger und schneller, wenn sie aktiv gesteuert wird. Das Gefühl am Ruder ist direkt und macht einfach Spaß.
➼ Sicherheit: Wir sind oft in Seegebieten mit hohem Verkehrsaufkommen unterwegs. Das manuelle Steuern hält uns wach und aufmerksam.
➼ Routine: Gerade auf langen Nachtfahrten ist das Rudergehen eine wichtige Beschäftigung. Es ist fester Bestandteil jeder Wache und hilft, den Rhythmus zu halten, statt nur passiv “Wache zu schieben”.
Was passiert bei einem medizinischen Notfall auf See?
Deine Sicherheit steht an erster Stelle. Da wir uns auf See oft außerhalb jeglicher medizinischer Versorgung und der Helikopterreichweiten bewegen, bereiten wir uns gewissenhaft vor und tun bewusst mehr, als der Gesetzgeber verlangt.
➼ Ausbildung: Unsere Skipper sind routinierte Ersthelfer, die ihre Trainings regelmäßig auffrischen. Zusätzlich beschäftigen wir uns intensiv mit Notfallmanagement, um an Bord ruhig und strukturiert handeln zu können.
➼ Ausrüstung: Wir führen eine erweiterte Bordapotheke mit, die deutlich über den üblichen Standard hinausgeht. Dabei lassen wir uns regelmäßig von Medizinern beraten, um die Ausrüstung sinnvoll auf realistische Szenarien an Bord abzustimmen.
➼ Support: Über unser Satellitentelefon haben wir weltweit 24/7 Zugriff auf telemedizinische Beratung. Das gibt uns die Sicherheit, im Ernstfall sofortige Anweisungen von Fachärzten zu erhalten, die uns bei den richtigen Maßnahmen unterstützen, bis Hilfe eintrifft.
Verpflegung & Etiquette
Wie sieht der Meal-Plan auf See aus?
Eine gute Küche ist für uns weit mehr als nur Verpflegung. Wir setzen alles daran, euch täglich gesund und lecker zu versorgen – denn wir wissen aus Erfahrung: Eine gute warme Mahlzeit ist oft der entscheidende Moral-Booster auf See.
➼ Vielfalt: Wir zaubern aus den Vorräten so viel Frische wie möglich. Unser Ziel ist eine ausgewogene Ernährung, die nicht nur satt macht, sondern schmeckt. Auch wenn die Lagerung an Bord eine logistische Herausforderung ist, vermeiden wir eintönige Fertiggerichte und setzen auf Qualität.
➼ Seegang: Die Küche passt sich dem Wetter an. Bei starker Krängung und hoher Welle wird das Kochen zum Balanceakt. Hier bewähren sich nahrhafte „One-Pot“-Gerichte, die man sicher aus einer Schüssel löffeln kann und die dem Magen auch bei Bewegung gut tun.
➼ Wünsche: Damit wir trotz dieser Bedingungen deinen Geschmack treffen, fragen wir deine Vorlieben oder Unverträglichkeiten vorab im Crew-Formular ab. So stellen wir sicher, dass für jeden etwas Leckeres und Verträgliches im Topf landet.
Wie ist die Verpflegung und der Einkauf an Bord organisiert?
Du musst dich um nichts kümmern – bei deiner Ankunft ist der Proviant bereits verstaut. Wir wissen aus Erfahrung, dass gutes Essen gut für die Moral und entscheidend für eine leistungsfähige Crew ist.
➼ Service: Der Skipper erledigt den Großeinkauf und die Stauung bereits vor deiner Ankunft. Das erspart dir den Stress im Supermarkt und das Kistenschleppen am ersten Tag. Wir starten direkt entspannt in den Törn.
➼ Qualität: Vergiss Dosenfutter. Unser Menüplan setzt auf frische und gesunde Kost, die auch wirklich schmeckt. Oft ist das gemeinsame Kochen und Essen unter Deck das soziale Highlight des Tages.
➼ Vorlieben: Deine Bedürfnisse sind uns wichtig. Im Crew-Formular fragen wir Unverträglichkeiten oder vegetarische Wünsche gezielt ab. Wir planen den Einkauf entsprechend, sodass für jeden das Passende dabei ist.
Werden Ernährungsweisen wie vegetarisch oder vegan beachtet?
Selbstverständlich. Gutes Essen ist entscheidend für die Moral an Bord. Deshalb nehmen wir Rücksicht auf deinen Lebensstil und deine Gesundheit.
➼ Abfrage: Transparenz ab Tag eins. Über unser digitales Crew-Formular fragen wir Wünsche wie vegetarisch/vegan oder Unverträglichkeiten direkt nach der Buchung automatisiert ab.
➼ Planung: Wir planen den Proviant gemeinsam. So stellen wir sicher, dass beim Einkauf alle Bedürfnisse berücksichtigt werden und niemandem etwas fehlt.
➼ Genuss: Niemand soll nur Beilagen essen müssen. Wir achten darauf, dass wir gemeinsam frisch, lecker und abwechslungsreich kochen – sodass alle satt und glücklich werden.
Wer kocht an Bord?
Die Backschaft organisieren wir als Team. Die gute Nachricht vorab: Den stressigen Großeinkauf haben wir bereits für euch erledigt.
➼ Backschaft: Wenn ihr an Bord kommt, ist das Schiff bereits voll proviantiert. Unsere Skipper haben den Einkauf organisiert und vorab einen Meal-Plan erstellt, der genau auf die Wünsche und Unverträglichkeiten (z. B. vegetarisch) abgestimmt ist, die ihr uns vorab mitgeteilt habt.
➼ Das System: Gekocht wird dann von der Crew selbst. Das Wachsystem bestimmt dabei den Rhythmus der Küche. Auf See gibt es meist ein Lunch und ein warmes Dinner. Diese Mahlzeiten werden jeweils von der aktuellen „Freiwache“ zubereitet, damit die aktive Wache sich voll auf das Segeln konzentrieren kann.
➼ Fairness: Damit die Aufgaben gerecht verteilt sind, gilt bei uns die Regel: Wer kocht, muss nicht spülen. Die gerade frei werdende Wache übernimmt oft den Abwasch. Das ist bei Seegang offshore oft genauso anspruchsvoll wie das Kochen selbst und sorgt für ein ausgeglichenes Miteinander an Bord.
Darf während des Segelns Alkohol getrunken werden?
Nein. Hier gibt es eine ganz klare Regel, die der Sicherheit aller an Bord dient. Wir unterscheiden aber dabei, ob wir Offshore Segeln oder im Hafen liegen.
➼ Strikte „Dry Boat Policy“: Solange die Yacht in Fahrt ist (Segeln oder Motor), gilt bei uns 0,0 Promille. Sicherheit, Konzentration und Reaktionsfähigkeit stehen auf See an erster Stelle.
➼ Nach dem Anlegen: Sobald wir festgemacht haben, ändert sich der Modus. Ein kaltes Bier nach einer erfolgreichen Passage oder ein heißer Grog zum Aufwärmen sind an Bord willkommen.
➼ Selbstversorgung: Bitte denkt daran, dass für alkoholische Getränke selbst gesorgt wird. Wir organisieren die Verpflegung an Bord, aber den “Sundowner” kauft ihr nach euren eigenen Vorlieben ein.
Ist Rauchen an Bord erlaubt?
Nein. Sicherheit und insbesondere der Brandschutz werden bei uns an Bord großgeschrieben.
➼ Striktes Rauchverbot: An Bord lagern viele brennbare Stoffe und mehrere Kilo Flüssiggas – die Situation ist vergleichbar mit einer Tankstelle. Daher gilt sowohl unter als auch an Deck ein striktes Rauchverbot.
➼ Etikette: Wir leben auf engem Raum zusammen. Aus Rücksicht auf die Nichtraucher und das Miteinander an Bord möchten wir diese Regel besonders betonen.
➼ Ausnahme E-Zigaretten: Moderne Vapes und E-Zigaretten fallen nicht unter dieses Verbot und dürfen an Deck genutzt werden, solange die Etiquette eingehalten wird.
Seemeilen & Bestätigungen
Eignen sich die Segeltörns effektiv Seemeilen zu sammeln?
Ja, absolut. Unsere Törns sind sogar ideal dafür geeignet, um in verhältnismäßig kurzer Zeit viele Seemeilen und Erfahrung zu loggen.
➼ Effektive Meilen: Wir sind auf schnellen Yachten unterwegs und unsere One-Way-Routen bieten die Challenge, möglichst viel Strecke zu machen. Das garantiert dir eine hohe Meilenausbeute.
➼ Anerkennung: Auf fast jedem Törn sind Segler dabei, die Seemeilen für Scheine wie den britischen Yachtmaster, den Schweizer Hochseeschein oder die deutschen SSS/SHS sammeln. Am Ende erhältst du natürlich eine offizielle Meilenbestätigung von uns.
Wie lang sind non-stop Etappen?
Das variiert je nach Charakter der Route (Coastal, Offshore, Ocean) stark. Da wir unsere One-Way-Routen sportlich nutzen wollen, gehören Nachtfahrten und längere Schläge fest zum Programm.
➼ Coastal (Landgang): Hier segeln wir überwiegend tagsüber, legen aber oft gezielt eine Nachtfahrt ein. Das hilft uns, größere Distanzen effizient zu überbrücken oder Zeitfenster zu nutzen, die oft von den Gezeiten vorgegeben werden. Der Vorteil: Wir machen “im Schlaf” Strecke und haben am nächsten Tag mehr Zeit für Landgänge.
➼ Offshore (Wachsystem): Bei diesen Törns sind die Distanzen größer. Wir segeln häufig 2 bis 3 Tage am Stück non-stop, oft um offene Meeresabschnitte zu queren oder zwischen Ländern zu wechseln. Hier kommst du bereits voll in den Genuss des Wachsystems.
➼ Ocean (Blauwasser): Hier macht das Non-Stop-Segeln den Hauptteil der Reise aus. Wir sind in der Regel ca. 7 Tage (oder länger) ununterbrochen auf See. In dieser Zeit gibt es keinen Landgang, sondern nur die Routine an Bord, die Crew und den Horizont.
Ist es mehr Meilentörn oder doch Skippertraining?
Es ist eine Kombination aus beidem – wir nennen es „Training on the Job“ unter realen Offshore-Bedingungen.
➼ Instructor-Ansatz: Unser Konzept baut darauf auf, dass unsere Skipper in vielen Situationen wie Instructors auftreten. Sie unterstützen die Crew aktiv, bremsen aber den Fluss des Törns nicht durch ständige Theorieblöcke aus.
➼ Sicherheits-Training: Jedem Törn geht ein intensiver Training Day voraus (inkl. Person-über-Bord-Manövern), bei dem die ganze Crew in die Notrollen eingewiesen wird.
➼ Aktives Lernen: Du lernst durch das Tun. Da jedes Crewmitglied so aktiv segelt, wie es sich einbringen möchte, kannst du massiv an Erfahrung in Navigation, Wetterkunde und Seemannschaft gewinnen.
Gelten die Seemeilen für meinen Schweizer Hochseeschein?
Ja, absolut. Wir wissen, wie wichtig der korrekte Meilennachweis für dich ist. Viele unserer Gäste kommen aus der Schweiz, daher sind wir mit den Anforderungen des CCS und der SYA bestens vertraut. Wir garantieren dir eine 100 % saubere Abwicklung.
➼ Anerkennung: Unsere Skipper führen den Ausweis professionell und besitzen gültige Lizenzen, die von den Schweizer Prüfungsstellen (CCS & SYA) vollumfänglich anerkannt werden. Es gibt also keine bösen Überraschungen bei der Einreichung.
➼ Effizienz: Für den Schweizer Schein brauchst du „aktive Teilnahme an Navigation und Schiffsführung“. Da wir sportlich segeln und dich aktiv einbinden, sammelst du diese Erfahrung (und die nötigen Meilen) bei uns deutlich schneller und fundierter als auf klassischen Urlaubstörns.
➼ Nachweis: Transparenz ist uns wichtig. Wir füllen dein persönliches Fahrtennachweisheft noch an Bord gemeinsam aus, unterschreiben es und versehen es mit dem Schiffsstempel. Du gehst mit einem fertig geprüften Dokument von Bord.
Gelten die Seemeilen als Qualifying Passages für den RYA Yachtmaster Offshore?
Definitiv. Unsere Törns sind das ideale Trainingsrevier für angehende Yachtmaster. Wir segeln nicht nur von Bucht zu Bucht, sondern absolvieren echte Hochsee-Passagen.
➼ Passagen: Unsere Routen beinhalten standardmäßig Etappen, die deutlich länger als 60 Seemeilen sind. Das ist die perfekte Gelegenheit, um deine geforderten 5x >60nm Qualifying Passages im Logbuch abzuhaken.
➼ Nachtfahrten:Wir segeln mehrtägige Non-Stop-Etappen im Wachsystem. Du sammelst also wertvolle Stunden bei Nachtfahrten und Gezeitennavigation, die für die Zulassung essenziell sind.
➼ Training: Wenn du dich auf eine Prüfung vorbereitest, unterstützen wir dich gezielt. Du kannst an Bord die Rolle eines Skipper Trainee einnehmen: Du übernimmst unter Aufsicht die Törnplanung und Schiffsführung – die ideale Generalprobe für deine praktische Prüfung.
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Alle geplanten Routen werden under TRIPS vorgestellt. Vom nördlichsten bis zum südlichsten Punkt Europas segeln wir auf individuellen One-Way-Routen. Klicke auf eine Route und erfahre mehr über deinen nächsten Segeltörn.
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