Unser Starthafen ist St. Katharine Docks mitten in London. Die Marina liegt im Herzen der Metropole unmittelbar neben der ikonischen Tower Bridge.
Von hier aus schlängeln wir uns 40 Seemeilen über die Themse bis zur Flussmündung. Der Törn wird nun bestimmt durch anspruchsvolle Navigation zwischen Sandbänken hindurch und durch starken Tidenstrom auf dem Englischen Kanal. Als Zwischenstopp vor dem Channel-Crossing bietet sich Ramsgate an.
Der Englische Kanal, besonders im Bereich von Dover, ist bekannt für sein extrem hohes Verkehrsaufkommen. Wir werden mit präziser Navigation zwischen zahlreichen Verkehrstrennungsgebieten hindurchsteuern müssen – eine seglerische Herausforderung, die höchste Konzentration erfordert.
Abhängig von der Wetterlage planen wir von hier aus das Channel-Crossing Richtung Frankreich. Hier bieten sich Dieppe, Le Havre oder Cherbourg als pittoreske Hafenstädte in der Normandie für einen Landfall an. Mit etwas Glück finden wir auf den lokalen Märkten frische Austern, die wir dann an Bord genießen können.
Natürlich bedeutet ein Stopp in einer dieser Städte, dass vorher wie nachher auch mal einige Tage non-stop gesegelt werden muss. Aber das wollen wir auch so. Wir finden – die Mischung macht’s. Schließlich wollen wir auch das Gefühl haben, etwas zu entdecken. Auf hoher See und auch an den Zielhäfen.
Für den Solent sollten wir uns einen, wenn nicht sogar zwei Tage Zeit nehmen. Warum eigentlich ist der Solent eines der anspruchsvollsten Segelreviere der Welt? Auf verhältnismäßig engem Raum können wir täglich sämtliche Lehrbuchsituationen durchspielen und herausfordernde Situationen simulieren. Beachtliche Tidenströmungen und herausfordernde Gezeitenunterschiede bestimmen den Rhythmus unseres Segeltages.
Mitten im Solent liegt die Bramble Bank, eine Sandbank, auf der bei Niedrigwasser sogar schon mal Cricket gespielt wird. Willkommen in England.
Unser Zielhafen ist Town Quay Marina in Southampton. Die gesamte Länge dieser Passage misst ca. 400 Seemeilen.